Erfahrungen im Projekt

+ Gute Zusammenarbeit
+ Eigene Erfahrung der Arbeit mit neuen Medien
+ Nutzung der Räumlichkeiten / Materialien an der Uni
+ Kommilitonen als Protagonisten
+ Schaffung eines Mehrwerts / sichtbares Ergebnis >>> Stolz
..................................
+ Strukturierte Herangehensweise dank Seminaraufbau
+ Seminar lieferte Anregungen für das Blogseminar


- Wenig ähnliche Konzepte / Ergebnisse
- Keine Möglichkeit, das Ausgedachte zu erproben
- Technik funktionierte nur zum Teil (Hochladen auf YouTube gab Probleme, RSS-Einbindung eher schwierig)



Diskussionsfragen:

  • Wo seht ihr den besonderen Mehrwert unseres Konzepts? Ist es nur ein klassisches Filmseminar, wie es sich in jedem Medienstudiengang seit 30 Jahren findet?
  • Würdet ihr unperfekte Inhalte im Internet veröffentlichen? Welche Rolle spielt die Ästhetik?
  • Wie sieht die Zukunft aus? Werden situierte / technisierte Lehrkonzepte zunehmen oder bleiben sie die Ausnahme?
  • Fragen? Anmerkungen? Rückmeldungen? Kritik? Lob? Beschwerden? Wünsche? Hoffnungen? Befürchtungen? Unterstellungen? Einsprüche? Ergänzungen? Alternativen?











Reflection Report vom 24.06.2010. Feedback-Geber: Gruppe Podcasts


Die Startseite ist sehr übersichtlich aufgebaut und teasert die Inhalte des Hintergrundtexts gut an. Dadurch zeigt sich die Gestaltung übersichtlich und sorgt für ansprechende Eyecatcher durch zusätzliche Bilder.
Die Weiterleitung zum „didaktischen Konzept“ (Hintergrundtext) ist etwas irreführend, da sich hinter diesem Link nicht nur didaktische Aspekte verbergen, sondern weitere Hintergrundinformationen zum gesamten Konzept. Daher sollte die Weiterleitung umbenannt werden zum Beispiel in „Seminarkonzept“.
Folgende drei Punkte „Was sollen Sie als Lehrender tun?“, Was können Sie erreichen?“ und Warum sollten Sie sich dafür interessieren?“ sind noch nicht ausgearbeitet, sollten jedoch keinesfalls auf der Startseite fehlen, um das Interesse eines Lehrenden weiter zu wecken und bereits einen Einstieg zu geben.
Sehr hilfreich und insbesondere für Laien notwendig sind weitere Links in der Linksammlung, unter welchen man Hinweise und Tipps zur Technik findet. Dazu sind im Internet sicherlich genügend Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu finden.
Im Hintergrundtext wird ein konkretes Beispielszenario für die Durchführung des Konzepts aufgezeigt, welches sehr übersichtlich in Phasen gegliedert ist. Dadurch kann jeder Lehrende sich ein genaues Bild eines Seminares machen. Hierzu könnte man überlegen, alle Beispielszenarien (aller Gruppen) auf eine weitere Seite auszulagern, um die konkrete Praxis als Beispiel beieinander zu haben. Ergänzt werden könnte der Hintergrundtext mit Worst-Case-Szenarien, um den Interessierten zu zeigen, wie man auch diese Fälle meistern kann.
Als letzten Punkt sollten alle Quellen nochmals überprüft und genau herausgearbeitet werden.





Vorplanung der Multimedia-Einheit


Bei uns soll die Multimediaeinheit verschiedene Schritte abdecken, die nötig sind um selbstgefilmte Inhalte zur Diskussion in einem Blog zu stellen. Dazu gehört das Übertragen der Daten ins Internet. Zunächst soll geklärt werden: Wo und wie lege ich als Dozent einfach und kostenlos einen Blog an, auf den alle Studenten dann möglichst leicht zugreifen können? Die nächste Frage ist dann: Wie bekommen die Studenten ihre Videos vom Telefon ins Internet? Es soll vorgestellt werden wie man Videos auf YouTube hochlädt, denn dies stellt fast die einzige kostenlose Möglichkeit zum Teilen von (auch großen) Videos im Netz dar. Schließlich wird beschrieben, wie man die Youtubevideos auf dem Blog einbindet, um dort zentral zu diskutieren. Um dem situativen Cahrakter des Seminars gerecht zu werden, sollen die Studenten mobil über neue Einträge und Kommentare informiert werden. Dafür beschreiben wir, wie man Kommenatre per RSS abonniert und sich einen RSS-Reader auf verschiedenen Handymodellen einrichtet. Ohne große (teils noch teure) Datenübertragung können sich die Studenten dann jederzeit informieren, ob es neue Kommentare auf die erstellten Multimediainhalte gibt.

Variante a) Screen/- Videocast mit Überblick über das Konzept
Variante b) Screen/- Videocast, der einen Teilschritt herausgreifen und detailliert beschreibt. (z.B. Upload und Einbindung)

Storyboard der Multimedia-Einheit



Storyboard Multimediaeinheit Variante 1:
Tutorial zu technischen Aspekten

Die Multimedia-Einheit gliedert sich in sechs Phasen. Für jede dieser Phasen planen wir in etwa eine Minute Zeit ein. Somit ergibt sich ein Endprodukt von ca. 6-8 Minuten Länge.

  • 0:00-10 Einleitender Teaser
  • 0:10-1:20 Die erste Phase erläutert, wie man als Dozent einen Seminarblog anlegt. Wir haben hierfür den Dienst "Wordpress" unter einer Reihe von Anbietern ausgewählt. Gründe waren, dass der Dienst in der Basisversion kostenlos ist, eine weite Verbreitung aufweist und sich durch eine relativ leichte Bedienbarkeit auszeichnet. Zudem lassen sich YouTube-Videos einfach einbinden.
    Zuerst zeigen wir die Startseite und die Schritte der Registrierung (0:10-0:30). Im Anschluss wird der fertige Blog mit seinen Elementen beschrieben (0:30-0:50). Nun legen wir einen ersten Beitrag an, der den Rahmen der Veranstaltung darlegt (0:50-1:20)
  • 1:20-2:40 In der zweiten Phase verdeutlichen wir an einem kurzen Szenario, wie sich Filme mit einem Handy drehen lassen, zeigen Studenten die beispielhaft Inhalte per Video dokumentieren und auf den PC übertragen. Für das Handymodell haben wir ein Nokia Handy gewählt, da diese in Europa besonders weit verbreitet sind (Quelle: FTD, 2010).
    Hier filmen wir eine Person, die ein Handy bedient, die Kamera aufruft und eine Videoaufnahme startet (1:20-1:40). Nun sieht man eine Gruppe von zwei bis drei Personen, die Kunstwerke an der Universität filmen und im Anschluss eine Person, etwa einen Kunstprofessor, interviewen (1:40-2:20). An diesem Beispiel sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, auf welche Weise man Video zur Dokumentation von Erfahrung einsetzen kann. Am Schluss der Phase wird das Handy per USB-Kabel mit einem PC verbunden und die Datenübertragung gestartet (2:20-2:40).
  • 2:40-3:20 Die dritte Phase zeigt wie man sich bei YouTube registriert und dort das aufgenommene Video einstellt. Das Schneiden von Videos z.B. mit Windows Moviemaker oder sogar per Handy lassen wir aus, da es zu aufwendig werden würde, dies auch noch zu zeigen. Zudem ist Videobearbeitung für unser Konzept nicht zwingend notwendig. Diese könnte man in Zukunft jedoch noch mit berücksichtigen.
    Nach einer Einführung in den Registrierungsprozess (2:40-3:00) wird das Video zum Hochladen ausgewählt und bei Youtube eingestellt (3:00-3:20)
  • 3:30-4:00 Bei der nächsten Phase wird wieder zum Wordpress-Blog gewechselt und die Funktion zum Einbinden von YouTube-Videos beschrieben sowie ein kurzer Text hinzugefügt (3:30-4:00)
  • 4:00-5:00 Phase fünf widmet sich der Diskussion auf dem Blog, nachdem das Video dort erschienen ist. Zudem werden Strategien beschrieben, wie man die Diskussion in den Seminarkontext einbinden kann. Wir beschränken uns dabei auf die Diskussion per PC. In einer erweiterten Variante ließe sich ein Feedreader z.B. "GoogleReader" einrichten, mit dem die Diskussion auch jeder Zeit mobil auf dem Handy verfolgt werden kann. Auch eine Beteiligung per Mobiltelefon ist prinzipiell denkbar, wenn auch für unser Konzept nicht zwingend. Wie sich die Diskussionen konkret motivieren, anleiten und ins Konzept einbinden lassen wird im Hintergrundtext ausgeführt.
    Zunächst wird gezeigt wie sich bei Wordpress ein Kommentar hinzufügen lässt (4:00-4:20) und was dieser beinhalten könnte. Das kann zum einen Feedback von Dozenten und Kommilitonen zu der inhaltlichen Qualität des Videos bzw. Interviews sein (4:20-4:40) oder auch Diskussionen über den Gegenstand an sich, bei den Kunstwerken z.B. eine Interpretation des Gezeigten oder Anmerkungen zu ähnlichen Werken, die dann verlinkt werden können (4:40-5:00).
  • 5:00-5:30 Die sechste Phase bietet einen Ausblick, wie das Endprodukt des Seminars aussieht. Neben einem klassischen Text, ließe sich mit etwas Mehraufwand ein interaktives PDF erstellen, das die Videos der Veranstaltung beinhaltet. Details zur Einbindung von PDFs in Videos finden sich unter anderem in diesem Tutorial: Link
    Wir zeigen als erstes ein normales "statisches" Dokument, das die Ergebnisse des Seminars festhält. Dann folgt ein multimediales PDF, welches auch die Videos beinhaltet (5:00-5:30).

Hier noch einmal die Phasen in der Übersicht:

  • Phase 1: Anlegen eines Blogs (Dozent)
  • Phase 2: Videoaufnahme im Feld (Studenten)
  • Phase 3: Hochladen bei YouTube (Studenten nach Einführung)
  • Phase 4: Einbinden des Videos auf dem Blog
  • Phase 5: Diskussion auf Blog (alle, auch mobil möglich)
  • Phase 6: Erstellung eines Endproduktes, z.B. multimed. Aufsatzbandes

Storyboard Multimediaeinheit Variante 2:
Clip zur Präsentation des Konzept-Mehrwerts

Übersicht:
· Phase 1: Kontextinformationen zu Mobiltelefonen und Internet
· Phase 2: Interview Teil I: Was zeichnet das Multimediablog-Konzept aus?
· Phase 3: Kommentierte Veranschaulichung der Anwendung im Feld
· Phase 4: Interview Teil II: Rolle des Internets
· Phase 5: Kommentierte Veranschaulichung des Austauschs im Internet
· Phase 6: Gefahr dass nicht genug Technikkompetenz da ist
· Phase 7: Verteidigung durch Interview
· Phase 8: Gefahr dass der echte Austausch verloren geht
· Phase 9: Verteidigung durch Interview
· Phase 10: Outro mit neugierigen und motivierten Studierenden


Detailliertes Storyboard:
  • 0:00-10 Einleitender Teaser
  • ·0:10-0:40 Die erste Phase leitet den Beitrag mit einem Verweis auf die Bedeutung von Mobiltelefonen und Internet ein.Zuerst zeigen Personen die mit dem Handy telefonieren und das Internet nutzen.
    Ein Sprecher gibt Hintergrundinformationen zur Bedeutung der Phänomene. Dann Frage: „Lässt sich das Potenzial auch für die Hochschule nutzen?“ Dazu Filmmaterial welches die Universität Augsburg zeigt. Nun wird auf ein Team von Masterstudenten verwiesen (Philip und Benjamin), die im Rahmen eines Seminars ein Konzept hierfür entwickelt haben.
  • 0:40-1:30 In der zweiten Phase wird der lerntheoretische Hintergrund angesprochen und veranschaulicht.
    Es erzählt einer der beiden Entwickler in einem Interview von dem didaktischen Grundkonzept eines Lernens in situativ verorteten Praxisgemeinschaften.
  • 1:30-2:20 Dritte Phase: Verdeutlichung der Aufnahme von Handyvideos im Feld.
    Um zu zeigen, wie das situative Lernen in der Praxis geschieht, sieht man eine Gruppe von Studenten die an einem Ort filmt. Dazu gibt der Interviewte kommentare zu einem beispielhaften Einsatzszenario ab.
  • 2:20-3:00 Die vierte Phase nimmt Bezug auf die Bedeutung des Internets für das Konzept.
    Man sieht zuerst ein Computer und ein Sprecher stellt sich die Frage wie denn nun das Internet in dem Konzept eine Rolle spielt. Daraufhin gibt der Interviewte die Antwort und bezieht sich auf den Austausch und Kollaboratives Lernen im Internet.
  • 3:00-4:00 In Phase fünf redet der Interviewte weiter und konkretisiert seine Ausführungen anhand von beispielhaften Anwendungen im Internet.
    Ein Screencast zeigt, wie eine Person andeutungsweise ein Video auf YouTube einstellt und im Anschluss auf einem Blog einbindet. Hierfür wird kurz ein Blog gezeigt. Der Interviewte erwähnt nun das Kommentieren und die Diskussion. Der Fokus des Screencasts verengt sich auf einen Kommentar zu einem Video.
  • 4:00-5:00 Phase sechs deutet die Gefahr an, dass zu wenig Technikkompetenz auf Seiten der Dozenten und Studenten vorhanden ist.
    Der Sprecher stellt die Frage, ob man denn bei der ganzen Technik noch „durchblickt“. Dazu sieht man einen überforderten Studenten vor einem Computer.
  • 5:00-5:30: In Phase sieben wird wieder der Interviewte gezeigt, der betont, dass es mehrere Varianten des Konzepts gibt die alle ein unterschiedliches Maß an Technikkompetenz voraussetzen. Hier wird in einer eingeblendeten Bauchbinde darauf hingewiesen, dass man im Wiki (Link) die verschiedenen Konzepte detailliert ansehen kann.
  • ·5:30-6:00: Phase acht spricht das zweite Problem an, dass der echte Austausch durch die multimediale Diskussion verloren geht. Der Sprecher sagt sowas wie „Der Austausch über das Internet ist schön und gut aber besteht nicht die Gefahr der Isolation, wenn der Austausch nur über den PC stattfindet?“. Dazu sieht man eine einsame Person vor einem PC, die relativ im Dunkeln sitzt und sich nach Leuten umblickt, jedoch keine findet.
  • 6:00-6:40: Phase neun zeigt nochmal den Interviewten, der betont, dass es nicht vorgesehen ist, dass der Austausch rein virtuell stattfindet sondern dass auch Seminarsitzungen mit eingeplant sind und Gruppentreffen
  • 6:40-6:55: In Phase zehn sieht man zu Abschluss noch einmal Studierende (4-5 Personen) die sich gemeinsam vor dem PC ein Video anschauen und sich dabei sehr amüsieren.
  • 6:55-7:00: Abbinder

Gliederung des Hintergrundtext [neu]


  1. Zielsetzung des Projekts "Multimediablog"
  2. Vorstellung der verwendeten Tools (Mobiltelefone + Blogs)
  3. Theoretischer Hintergrund (Situiertes Lernen + Praxisgemeinschaften)
  4. Beschreibung der Schritte des Lehrkonzepts (Didaktisch und technisch)
  5. Mögliche auftretende Probleme + Lösungen (Worst-Case-Szenarien)
  6. Schluss mit Erkenntnissen und Einschränkungen, Ausblick auf technologische Zukunft

[ Hier geht's zum Hintergrundtext ]